Freitag, 14. Januar 2011

Alexanderplatz

Turmspitze der Marienkirche

Rathauspassagen und Rotes Rathaus

Ich las kürzlich mit großem Gewinn das Buch 

"Alexanderplatz
Fotografische und literarische Erinnerungen"
von

Für mich ein Kleinod der Geschichte in Wort und Bild.

In den niedergeschriebenen  Erinnerungen der  Autoren,
kommt der Platz nach meiner Meinung zu schlecht weg.
Gewiss gibt es da aus städteplanerischer Sicht
  nicht hinwegzuredende Argumente,
mag der Platz als Symbol des sich selbst aufstrebend sehend,
sozialistischen deutschen Staates, 
so manche Erblast mit sich tragen,
ich mag ihn.

Als Kind, so um die 10-12 Jahre alt war der Platz für mich die "Stadt".
Gelegentlich fuhr ich mit der  S-Bahn zum Alexanderplatz,
stieg um in die U-Bahn, um meinen Vater von der Arbeit abzuholen.
Das war immer ein Erlebnis.
Die "Weltfestspiele der Jugend" 1973 habe ich  auf diesem Platz erlebt,
wie den Tod von Walter Ulbricht, dessen Sarg, 
auf einer Lafette gezogen, auf der Spandauer Str. meinen Blicken entschwand.
Erinnerungsbrocken.
Zu meiner Lehrzeit befand sich auf Höhe des jetzigen Nicolaiviertels in einem Barackenprovisorium kurzzeitig meine Arbeitsstelle,
 ab 6:00Uhr konnte man in der "Tute"
seinen ersten Kaffee trinken...
Der Fernsehturm, das Warenhaus, die Weltzeituhr....
Irgendwie kreuze ich diesen Platz tagtäglich,
ich mag ihn.



Kommentar veröffentlichen